gainn.studio · vorschlag für lusini · september 2026

Der SEA Steering Agent:
vor der Welle steuern.

Sprint-Vorschlag auf Basis des Kick-offs vom 15.09., der Anforderungen von Marina & Marcus (16./18.09.) und der Datenlage aus Audit- und KI-Enablement-Projekt.

Ausgangslage

800 T€

SEA-Spend pro Monat in guten Monaten, gesteuert über eine Agentur, der das Vertrauen fehlt.

27.000

Kampagnen über 10 Länder, ohne verdichtete Sicht, ob der nächste Euro richtig sitzt.

2 von 5

Monatszielen seit Vertragsstart im Mai erreicht. Der Markt erklärt einen Teil. Wie viel, weiß heute niemand.

Zahlen aus dem Kick-off 15.09.2026. Zielerreichung: Mai und August erreicht, Juni/Juli/September verfehlt (September ~20 Punkte unter Ziel).

Woran die Steuerung heute scheitert

ReaktivDie Agentur setzt um, was Lusini vorgibt. Zielvorgaben werden abgenickt statt hinterfragt: Micro-Management statt Steuerung.
Durchschnitt statt GrenzeGesteuert wird über Durchschnitts-WKN. Was der nächste zusätzliche Euro bringt, kann heute niemand beziffern.
Dreiklang unbalanciertNachfrage, WKN und B2B-Neukunden werden einzeln optimiert. Die eigentliche Steuerungsleistung, drei konkurrierende Ziele auszubalancieren, findet nicht statt.
Zu späte SignaleBudget-Aussetzer wie Frankreich im August fallen erst nach Wochen auf. Ein halber Monat Nachfrage war weg.

Verdichtet aus Marcus' Kritik-Mail vom 18.09. (sechs Steuerungslücken) und dem Kick-off. Die Punkte sind Lusinis eigene Formulierungen, ökonomisch gerahmt.

Der Algorithmus optimiert die Kampagnen.
Lusini steuert das Geschäft.

Marcus' eigener Satz aus der Anforderungsmail: Er ist die Zielsetzung. Der Agent macht Lusini steuerungsfähig: vor der Welle statt hinter ihr.

Was der Agent jede Woche liefert

LagebildDreiklang-Status je Land plus Forecast zum Monatsende: Plan, Ist, Lücke, bevor der Monat vorbei ist.
DiagnoseJe Kampagne: Woran scheitert die Skalierung: Budget, Gebotsziel, Suchvolumen oder Rank?
OpportunitiesWo mehr investieren, wo weniger, wo bewusst ineffizienter skalieren, im Format „X € rein → Y € Nachfrage → Grenz-WKN Z %".
3–5 EntscheidungenEine priorisierte Action List vor jedem Agenturtermin. Kein weiteres Dashboard.
Umsetzungs-MonitorDie Google-Ads-Änderungshistorie belegt, was die Agentur wirklich getan hat: vereinbart vs. umgesetzt.

Deckt die Anforderungen 2, 4, 9, 10 aus der Mail vom 16.09. ab; Monatsplanung und Cross-Country-Allokation folgen als Ausbaustufen nach den Sprints.

Rahmenbedingungen

31.01.2027Kündigungsfenster des Agenturvertrags. Die Sprints liefern die Entscheidungsgrundlage rechtzeitig davor: verlängern, nachverhandeln oder in-house.
PMK ist die WahrheitGoogle-Conversion-Werte waren im Audit ~8,6-fach überhöht. Gemessen wird ausschließlich PMK-basiert; Google-Werte sind Signal, nie Beleg.
Governance geerbtDer Agent rechnet in Lusinis Fabric-Tenant, nach demselben Prinzip wie im KI-Enablement-Projekt: Rohdaten verlassen den Tenant nie.
Read-onlyKein Schreibzugriff auf Werbekonten. Umsetzung bleibt bei Agentur und Lusini. Der Kontrolleur fasst das Konto nicht an.
Baseline ab Mai 2026Die Konten wurden beim Agenturwechsel umgebaut. Messung und Forecast setzen auf dem neuen Setup auf, Alt-Historie dient nur der Saisonalität.

Vertragsdaten aus dem xpose360-Angebot Nr. 1857; Audit-Befunde aus lusini-om-check (04/2026); Fabric-Governance aus dem KI-Enablement-Design (06/2026).

Die Architektur respektiert die Tenant-Grenze

Deterministische Diagnose rechnet in Lusinis Fabric. Das Modell sieht nur Aggregate: Es priorisiert und formuliert, es erfindet keine Zahlen.

im lusini-tenant (fabric)

Rohdaten: Google Ads, Search Console, Merchant Center, PMK/DWH

Diagnose-Notebooks: Pacing, Restriktionen, Opportunities, Anomalien

Änderungshistorie und Wirkungsmessung je Maßnahme

bleibt drin: by construction, von Felix' Team reproduzierbar

bei claude / gainn.studio

Aggregat-Ergebnistabellen je Land und Kampagne

Playbook, Priorisierung, Steering-Memo

Rohdaten oder PII

Schreibzugriff auf Konten

liest, priorisiert, formuliert

Gleiches Loop-Design wie im KI-Enablement-Projekt (Fabric Core MCP, Entra-OAuth). Dadurch: keine neue Datenschutz-Verhandlung, und das System ist später von Lusini selbst betreibbar.

Ein Zyklus bringt Lusini vor die Welle

Montags liegt das Lagebild vor dem Agenturtermin auf dem Tisch, nicht danach. Darunter läuft ein täglicher Anomalie-Alert: Frankreich-Fälle warten nicht auf Montag.

1 · Memo (Mo früh) 2 · Review (30 min) 3 · Agenturtermin 4 · Verifikation

Woche

Review heißt annehmen, ablehnen, anpassen. Das Ergebnis ist die Agenda des Agenturtermins. Verifikation: Change-History-Diff plus PMK-Wirkungsmessung je umgesetzter Maßnahme. Die Agentur braucht keine neue Doku-Pflicht: Kontohandlungen liest das System aus der Änderungshistorie.

Drei Sprints bis zur Wirkungsbilanz

Ein Sprint ist ein Monat: Der Steuerungszyklus ist wöchentlich, jeder Sprint enthält also drei bis vier echte Zyklen. Nach Sprint 1 wird entschieden, ob es weitergeht.

1 Oktober

Sprint 1 · Substanz

Datenzugang, Konten-Bestandsaufnahme, Diagnose, erste Memos für Pilotländer. Kill-Punkt: Liegt Potenzial oberhalb der Bagatellgrenze?

2 November

Sprint 2 · Verlässlichkeit

Grenz-WKN-Schätzung, Forecast, Maßnahmen-Log, dazu vier gelebte Wochenzyklen im echten Agenturprozess.

3 Dezember

Sprint 3 · Wirkung

Rollout auf alle Länder, Umsetzungsquote der Agentur, belastbare Wirkungsbilanz.

4 Januar

Entscheidung

Kündigungsfrist 31.01.: verlängern, nachverhandeln oder in-house, mit drei Monaten Evidenz statt Bauchgefühl.

Erfolgskriterien Sprint 1: tägliche Pipeline für Pilotländer, drei Wochen-Memos mit ≥60 % akzeptierten Empfehlungen, Retro-Nachweis „Frankreich wäre an Tag 1 aufgefallen", quantifizierte Antwort auf die Potenzialfrage, in beide Richtungen wertvoll.

Vergütung: das Gegenmodell

Kleines Fixum für die Steuerungsfähigkeit, Beteiligung nur am nachgewiesenen Effekt. Der Messcode läuft offen in eurem Tenant.

heute: agenturmodell

Fixum9.000 €/Monat plus variable Vergütung
MessbasisKanal-Tracking, ~8,6-fach überzeichnet
Nachweiskeiner

Vergütung folgt dem Reporting.

vorschlag: gainn-modell

Retainer3.000 €/Monat: Memos, tägliche Alerts. Kill-Punkt nach Sprint 1.
Beteiligung2–3 % auf Mehr-Nachfrage, 15–20 % auf Einsparung, nur umgesetzt und PMK-gemessen
FairnessCap 12.000 €/Monat; verhinderte Verluste kostenlos

Vergütung folgt dem nachgewiesenen Effekt.

Messprotokoll (Baselines ab Mai 2026, Messfenster, Attributionsregeln, Schiedsregel: Felix' Reproduktion) wird vor Sprint 1 schriftlich fixiert. Nach Übergabe-Reife: Wahlrecht auf Betriebs-Retainer statt Beteiligung.

Über gainn.studio

the forward deployed studioWir bauen KI-Systeme im Betrieb des Kunden, nicht Folien darüber. Transformation mit Fokus KI, gegründet von Tobias Becker und Partner.
ReferenzCoop Schweiz (38 Mrd. CHF): KI-gestützte Analytik und agentische Workflows in Produktion.
ArbeitsweiseAlles lebt im Repo, jeder Schritt nachvollziehbar. Sprints mit Kill-Punkten statt Projektlaufzeiten. Widerspruch zählt als guter Anfang.
EnablementDas System gehört am Ende Lusini: gebaut auf eurem Stack, dokumentiert in eurem Repo, übergabefähig an euer Team.

Bestehende Zusammenarbeit: Kick-off SEA-Agent, KI-Enablement-Design für Marketing Insights & Automation, OM-Audit 04/2026.

kontakt

Sprechen wir über Sprint 1.

Tobias Becker · gainn.studio
tobias@gainn.studio

Input für den Start: Developer Token + MCC-Read, Entra-Zugang zum Marketing-I&A-Workspace, PMK- und Zieltabelle von Felix. Sprint 1 kann in der ersten Oktoberwoche beginnen.